Awareness

Einfache Sprache

Hast du eine Nachricht für unser Awareness-Team?

Awareness bedeutet: Wir passen auf alle Menschen auf.
Das Awareness-Team hilft Menschen, wenn etwas passiert.
Du kannst dem Awareness-Team schreiben.

Ist dir bei einer Veranstaltung von der Marathonabteilung etwas passiert, das dich gestört hat?
Oder hast du gesehen, dass jemand anderes etwas Störendes erlebt hat?
Dann kannst du uns das melden.

Du kannst das Formular benutzen.
Mit dem Formular kannst du uns eine Nachricht schicken.
Du kannst die Nachricht ohne deinen Namen senden. Das nennt man anonym.

FC ST. PAULI MARATHON – AWARENESS-TEAM (Extern) – Formular ausfüllen

Unser Awareness-Konzept in einfacher Sprache

0. Leitlinien und Grundhaltung

Awareness bedeutet: Wir achten aufeinander.
Wir gehen rücksichtsvoll miteinander um.
Wir übernehmen Verantwortung für unser Verhalten.
Wir helfen anderen, wenn sie Probleme haben.
Manche Menschen erleben auf Veranstaltungen schlimme Dinge.
Das sind zum Beispiel Diskriminierung oder sexuelle Gewalt.
Diskriminierung heißt: Jemand wird schlechter behandelt.
Das kann viele Formen haben.
Zum Beispiel:

  • Jemand sagt einen bösen Spruch.
  • Jemand berührt jemanden, der das nicht will.
  • Jemand stellt sehr persönliche Fragen.
  • Jemand schließt einen anderen aus.

Unser Awareness-Konzept hilft uns dabei.
Wir lernen gemeinsam:
Wir achten die Grenzen von allen.
Wir treten gegen Diskriminierung und Gewalt ein.
Wir helfen Menschen, die schlechte Erfahrungen machen müssen.

Bei unseren Lauf-Veranstaltungen sollen sich alle wohlfühlen.
Wir sind für euch da und geben euch Sicherheit.
Wir übernehmen Verantwortung als Veranstalter.
Diskriminierung und schlechte Behandlung kann überall vorkommen.
Das kann von Teilnehmenden oder von Helfer*innen passieren.
Manchmal gibt es Macht, die ausgenutzt wird.
Wir wollen das erkennen und alle sensibilisieren.

1. Einleitung

Das Awareness-Konzept hat folgende Ziele:

Alle Teilnehmenden sollen sich sicher und respektiert fühlen.
Alle sollen achtsam und freundlich miteinander umgehen.
Wir helfen bei Problemen und Zwischenfällen.
Das Awareness-Team ist für euch da.
Das Awareness-Team hilft besonders bei Diskriminierung und Gewalt.
Ihr könnt uns bei allen Fragen zur Veranstaltung ansprechen.
Das Awareness-Konzept ist Teil von unserem Sicherheitsplan.

2. Struktur und Organisation des Awareness-Teams

Das Awareness-Team besteht aus:

  • Eine Person leitet das Team und koordiniert alles.
  • Es gibt eine feste Ansprechstelle am Start und Ziel.
  • Mobile Teams gehen herum und helfen.
    Kontakt und Kommunikation:
  • Ihr könnt uns über die Awareness-Hotline anrufen: +4915782300860
  • Ihr könnt das Codewort „Mara“ nutzen.
    Das Awareness-Team arbeitet zusammen mit:
  • Streckenposten (Menschen, die die Strecke betreuen)
  • Alle Helfer*innen an den Ständen
  • Dem Sanitätsdienst
    Es gibt klare Regeln, wer was macht und wann etwas eskaliert.
    Das Awareness-Team ergänzt die Sicherheit, übernimmt aber keine Sicherheits-Aufgaben.

3. Sichtbarkeit und Anlaufstellen

Ihr erkennt das Awareness-Team so:

  • Info auf der Website, Facebook und Instagram.
  • E-Mail mit Infos.
  • Info-Plakate am Zelt, an den Ständen und den Toiletten.
  • Durchsagen bei der Veranstaltung.
  • Das Awareness-Team trägt immer die gleichen Westen.
  • Es gibt Info-Flyer mit Telefonnummer und Codewort für alle Helfer*innen.
  • Flyer haben einen QR-Code, damit ihr Infos schnell findet.

Die Anlaufstellen:

  • Das Awareness-Team hat einen eigenen Bereich am Start/Ziel. Dieser Bereich ist ein „Safe-Space“. Dort könnt ihr euch sicher fühlen.
  • Mobile Teams sind unterwegs und helfen überall.

Erreichbarkeit:

  • Ihr könnt das Team direkt ansprechen.
  • Codewort-System → Mara
  • Ihr könnt uns anrufen bei Notfällen: Awareness-Hotline +4915782300860

4. Präventive Maßnahmen

Vor der Veranstaltung:

  • Wir informieren auf Social Media und unserer Website über Awareness.
  • Es gibt Infoblätter, Plakate und E-Mails für die Teilnehmenden.
  • Ein Awareness-Kodex ist Teil der Anmeldung (ab 2026).
  • Das Team und die Helfer*innen werden regelmäßig geschult.

Verhaltensregeln für alle:

  • Klare Infos über gutes und schlechtes Verhalten.
  • Plakate und Durchsagen mit den Awareness-Regeln.
    Unser Ziel: Wir schaffen Bewusstsein und verhindern Probleme.

5. Intervention bei Vorfällen

Wenn etwas passiert, nehmen wir die Sorgen der Betroffenen ernst.

  • Betroffene bestimmen selbst, was als nächstes passiert.
  • Wir geben keinen Schuld und machen nichts kleiner als es ist.

Was passiert bei Vorfällen?

  • Wir sprechen mit der betroffenen Person. Wir beruhigen und unterstützen sie.
  • Wir sprechen mit der Person, die Grenzen überschritten hat.
  • Bei Wiederholung oder größeren Problemen: Die Veranstaltungsleitung entscheidet.
  • Im schlimmsten Fall: Ausschluss von der Veranstaltung. Wir nutzen unser Hausrecht.

Zusammenarbeit mit anderen Teams:

  • Sanitätsdienst hilft bei körperlichen oder psychischen Problemen.
  • Veranstaltungsleitung hilft bei schwierigen Entscheidungen oder Platzverweisen.

6. Rückzugsorte und Notfallmanagement

  • Rückzugsraum für Betroffene